Wie kommt man

Museumsanschrift

Rue Lazare Ponticelli - 77100 Meaux -
Tel.: 01 60 32 14 18 -
Anreise mit dem Auto und öffentlichen Verkehrsmitteln

Zeitplan

Durchgehend von 9:30 bis 18 Uhr 

Geschlossen am Dienstag und den folgenden Feiertagen: 1. Januar, 1. Mai, 25. Dezember - jährliche Schließzeit vom 7. bis zum 19. Januar 2018 

Achtung: Die Kassen schließen eine halbe Stunde vor Schließung des Museums

Preise

Voller Preis : 10 €

Ermäßigt: 5 bis 9 € (Nachweis erforderlich)

Alle Preise

UNBEDINGT SEHENSWERT

Im chronologischen Rundgang 

Im thematischen Rundgang : 

Der deutsche Tarnhelm - Raum A - EIN GANZ NEUER KRIEG

Dieser deutsche Stahlhelm ist im Abschnitt "ein ganz neuer Krieg" ausgestellt. Ursprünglich sollte Tarnung nur den Kämpfer selbst vor dem Blick des Feindes verbergen, doch während des Ersten Weltkriegs entwickelte sie sich aufgrund der Möglichkeit von Luftaufklärung weiter und wurde auf alle Bereiche angewendet: Artillerie, Fahrzeuge, Depots, Flugzeuge, Kriegs- und Handelsschiffe ... Während der vier Kriegsjahre wurden die Methoden immer weiter perfektioniert.

 

Die Ausrüstung für Kinder - Raum B - TOTALE MOBILISIERUNG

La panoplie d'enfant

Die Ausrüstung für Kinder August 1914: Millionen waffenfähige Männer zwischen 18 und 45 Jahren verlassen ihre Städte und Dörfer. Frauen, Kinder und Alte müssen nun alle anfallenden Arbeiten verrichten und auf ihre Weise Kriegsdienste leisten. Alle waren gefragt. Die Jüngsten halfen zuhause mit, während Jugendliche auf dem Feld oder in der Fabrik arbeiteten. Gemäß der vorherrschenden Auffassung von Erziehung sollten Kinder sich ihre Väter zum Vorbild nehmen, die sie im Spiel nachahmten, und sich durch Teilnahme an patriotischen Aktionen wie Paraden und Sammlungen ihres Einsatzes würdig erweisen.

 

Drehmaschine (Frankreich) - Raum C - FRAUEN UND GESELLSCHAFT

Tour à usiner

Drehmaschine Schon im September 1914 wurden die Geschosse knapp, weil man während der ersten Kriegswochen so viele von ihnen verbraucht hatte. In der Gewissheit, dass der Krieg nur kurz dauern würde, hatte man keine weitere Herstellung geplant. Ende 1914 wurde die Produktion wieder aufgenommen und Frauen traten in die Rüstungsfabriken ein. Die "Munitionnettes" genannten Arbeiterinnen waren unter sehr harten Bedingungen tätig: An einem vierzehn Stunden dauernden Arbeitstag drehten sie 2.500 Geschosse für die 75-er Kanonen, d. h. insgesamt 4.500 kg Metall.

 

Der Mandolinenhelm - Raum D - ALLTAG IM SCHÜTZENGRABEN

Dieses Stück Handwerkskunst aus dem Schützengraben ist ein behelfsmäßiges Instrument, hergestellt aus Teilen, die ursprünglich einem anderen Zweck dienten. Der Hals stammt tatsächlich von einem Musikinstrument, der Resonanzkörper wurde jedoch aus der Schale eines Adrianhelms gewonnen. In den Schützengräben war das Spielen oder Hören von Musik der psychischen Gesundheit förderlich. Soldaten brachten Instrumente mit, ließen sie von ihren Familien nachschicken, kauften oder erbeuteten sie. Einige wurden vor Ort von selbst ernannten Instrumentenbauern aus dem gerade verfügbaren Material hergestellt. Diese Instrumente - von der einfachen Trommel bis zum raffinierten Kunstwerk - brachten etwas Musik und damit etwas Menschlichkeit in den Alltag.

 

Prothesen - Raum F - KÖRPER UND LEIDEN

Prothése

Prothese Im Ersten Weltkrieg verloren viele Menschen Gliedmaßen; diese Menschen brauchten die nötige Hilfe und Ausstattung, um wieder einen Platz in der Gesellschaft zu finden. Um die Bedürfnisse von Kriegsbeschädigten zu erfüllen, wurde beständig geforscht und es entstanden immer höher entwickelte künstliche Füße, Knie oder Hände.

 

Uniform eines Infanteristen (Japan - 1914) - Raum H - KRIEG AUF DER GANZEN WELT

L'uniforme de fantassin

Uniform eines Infanteristen Japan, Verbündeter der Entente seit dem russisch-japanischen Krieg 1904-1905, erklärte Deutschland am 23. August 1914 den Krieg. Dies bedeutete für das Land eine Gelegenheit, durch Eroberung der deutschen Kolonien seinen Einfluss in Asien auszuweiten. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde die japanische Armee neu organisiert und ihre Ausrüstung modernisiert. Die ab 1913 getragene, als M.45 bekannte Kleidung bestand in einer kakifarbenen Uniform mit allem wichtigen Zubehör, die der europäischer Infanteristen in nichts nachstand.

 

 

 

Uniform eines "Turko" - Raum I - VON AFRIKA IN DIE SCHÜTZENGRÄBEN EUROPAS

Für Frankreich kämpften auch Einheiten, die aus Soldaten aus Schwarzafrika bestanden. General Mangin rühmte seine "Force noire" (schwarze Kraft), die deutsche Armeeführung befand sie für eines zivilisierten Landes unwürdig. Die Regimenter aus "tirailleurs sénégalais" (im Deutschen spricht man häufig von Turkos), die man in ganz Französisch-Schwarzafrika rekrutiert hatte, stellten sich als harte Gegner heraus. Obwohl sie häufig als Stoßtrupps eingesetzt wurden, hatten sie etwas weniger Verluste zu verzeichnen als die Soldaten aus dem französischen Mutterland.

 

Schaukasten zu den USA im Ersten Weltkrieg - Raum J - DIE VEREINIGTEN STAATEN VON AMERIKA

Les Etats-Unis d'Amérique

Die Vereinigten Staaten von Amerika. Zum Zeitpunkt ihres Kriegseintritts verfügten die USA nur über eine kleine, schlecht ausgestattete Armee von Freiwilligen. Das erste Kontingent, das am 26. Juni 1917 auf Befehl von General Pershing in Saint-Nazaire eintraf, wurde mit Begeisterung empfangen. Dabei waren die amerikanischen Truppen noch Ende November 1917 nur 180.000 Mann stark. Ab Juli 1918 stieg ihre Zahl rapide an! Pro Monat trafen 250.000 Mann ein. Zum Zeitpunkt des Waffenstillstands befanden sich an den Kriegsschauplätzen fast 2 Millionen Amerikaner.

 

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ANSCHRIFT UND KONTAKT

Rue Lazare Ponticelli,
77100 Meaux
Breite : 48.971432  Länge : 2.904724
Tel. : 01 60 32 14 18

ÖFFNUNGSZEITEN

Durchgehend von 09:30 bis 18:00 Uhr
Geschlossen dienstags, am 1. Mai und am 25. Dezember, 1. Januar

PREISE

Voller Preis : 10 €
Ermäßigt : 5 bis 7 € (Nachweis erforderlich)

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